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Aktuelle Konzepte bei Herzklappenerkrankungen
13. September 2008
Aortenklappenerkrankungen
Vorsitz: Prof. Dr. J. Albes, Herzzentrum Brandenburg - Bernau
09:30 Uhr Diagnostische Algorithmen - wie viel Bildgebung bei welchen Patienten?
  Prof. Dr. H. Baumgartner, Universitätsklinik Wien - Wien - Österreich
10:00 Uhr Ist der perkutane Aortenklappenersatz schon klinisch einsetzbar?
  Prof. Dr. E. Grube, Herzzentrum Siegburg - Siegburg
10:30 Uhr Von der konventionellen Aortenklappenchirurgie zur transapikalen minimalen Implantation
  Dr. N. Doll, Herzzentrum Leipzig - Leipzig
Mitralklappenerkrankungen
Vorsitz: Dr. H. von Ameln, Kardiologische Praxis - Potsdam
11:30 Uhr Präoperativer Einsatz bildgebender Verfahren bei MiItralklappeninsuffizienz
  Prof. Dr. F.-A. Flachskampf, Universität Erlangen - Erlangen
12:00 Uhr Langzeitergebnisse nach Mitralklappenrekonstruktion
  Prof. Dr. Roland Hetzer, Deutsches Herzzentrum - Berlin
12:30 Uhr Belastbarkeit nach Klappenkorrektur
  Prof. Dr. D. Horstkotte, Herz- und Diabeteszentrum NRW - Bad Oeynhausen
Langfristige Betreuung Klappenerkrankter
Vorsitz: Prof. Dr. H. Völler, Klinik am See - Rüdersdorf b. Berlin
14:00 Uhr Endokarditis und deren Prophylaxe - gibt es neue Daten?
  Priv.-Doz. C. Piper, Herz- und Diabeteszentrum NRW - Bad Oeynhausen
14:30 Uhr Perioperative Überbrückung antikoagulierter Patienten - ist ein ambulantes Bridging mit niedermolekularen Heparinen vertretbar?
  Prof. Dr. S. Schellong, Universitätsklinik Carl Gustav Carus - Dresden
15:00 Uhr Antikoagulationstherapie nach Klappenersatz: alternative Versorgungsformen in strukturschwachen Regionen
  Prof. Dr. H. Völler, Klinik am See - Rüdersdorf b. Berlin
Über 200 Ärzte besuchen 14. Rüdersdorfer Symposium
13. September 2008

Klappenerkrankungen und deren Korrektur haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Während im Jahr 1990 ca. 7.500 Eingriffe an Herzklappen vorgenommen wurden, waren es im Jahre 2007 bereits mehr als 21.000.

Daher hatte Professor Völler namhafte Referenten aus Deutschland und Österreich nach Rüdersdorf eingeladen, um über "Aktuelle Konzepte bei Herzklappenerkrankungen" zu diskutieren.

Mehr als 200 Mediziner aus Berlin und Brandenburg waren dem Ruf zum Rüdersdorfer Symposium gefolgt, das nunmehr zum 14. mal in Folge am zweiten Septemberwochenende stattfand.

Neben der Etablierung der modernen Bildgebung haben insbesondere innovative Therapieverfahren das klinische Prozedere verändert. Es wurde nicht nur diskutiert, welche bildgebenden Verfahren bei den unterschiedlichen Virentypen durchgeführt werden müssen, vielmehr wurde auch erörtert, bei welchen Patienten eine chirurgische, bei welchen eine katheterinterventionelle Korrektur erfolgen sollte.

Nach wie vor erfordern Klappenerkrankungen vor und/oder nach Korrektur eine dem Krankheitsstadium angepasste Betreuung. Gefürchtet ist weiterhin die Endokarditis. Allerdings haben die Empfehlungen der Endokarditisprophylaxe für den Alltag relevante Veränderungen erfahren. In wieweit die Verfügbarkeit niedermolekulöarer Heparine die

perioperative Überbrückung antikoagulierter Patienten erleichtert stand ebenso zur Debatte wie ihre Versorgung in vom Primärarzt unzureichend besetzten Regionen.

Die Veranstaltung war von der Landesärztekammer Brandenburg zertifiziert worden. Damit haten die Ärzte auch die Möglichkeit, sich insgesamt 7 Fortbildungspunkte der Kategorie "A" für ihre Weiterbildung bestätigen zu lassen.

Abschließend lud Professor Völler die Besucher ein, bereits den Termin für das 15. Rüdersdorfer Symposium vorzumerken, das am 12. September 2009 stattfinden wird.

Die erste Sitzung beschäftige sich mit dem Thema "Aortenklappenerkrankungen"
führte durch die Sitzung: Dr. Michael Zytowski vertrat seinen Chef Prof. Dr. med. Johannes Albes, Herzzentrum Bernau "Diagnostische Algorithmen - wie viel Bildgebung bei welchem Patienten?" - diese Frage beantortetete Prof. Dr. med. Helmut Baumgartner aus Wien "Ist der perkutane Aortenklappenersatz schon klinisch einsetzbar?" - das war die Frage, die Prof. Dr. med. Eberhard Grube aus dem Herzzentrum Siegburg beantworten sollte. Dr. med. Nicolas Doll aus dem Leipziger Herzzentrum führte die Zuhörer "Von der konventionellen Aortenklappenschirurgie zur transapikalen minimalen Implantation"
Mit "Mitralkpallenerkrankungen" beschäftigte sich der zweite Themenblock
hatte den Sitzungsvorsitz: Dr. med. Hartmut von Ameln, Potsdam Über den "präoperativen Einsatz bildgebender Verfahren bei Mitralklappeninsuffizienz" referierte Prof. Dr. med. Frank-A. Flachskampf von der Universität Erlangen-Nürnberg Er stellte die "Langzeitergebnisse nach Mitralklappenrekonstruktion" vor: Prof. Dr. med. Roland Hetzer aus dem Deutschen Herzzentrum in Berlin Wie steht es um die "Belastbarkeit nach Klappenkorrektur", darüber berichtete Prof. Dr. med. Dieter Horstkostte aus dem Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen.
im dritten Block beschäftigte man sich mit der "Langfristigen Betreuung Klappenerkrankter"
Er lud nach Rüdersdorf ein und leitete die dritte Sitzung: Prof. Dr. med. Heinz Völler aus der Klinik am See "Endokartitis und deren Prophylaxe - gibt es neue Daten?" - Priv.-Doz. Dr. med. Cornelia Piper aus dem Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen "Perioperative Überbrückung antikoagulierter Patienten - ist ein ambulantes Bridging mit niedermolekularen Heparinen vertretbar?" Prof. Dr. med. Sebastian Schellong aus der Uniklinik Dresden nahm Stellung "Antikoagulationstherapien nach Klappenersatz: alternative Versorgungsformen in strukturschwachen Regionen" - diesem Thema nahm sich Prof. Dr. med. Heinz Völler selbst an.
Das 15. Rüdersdorfer Symposium findet am 12. September 2009 statt.
19. September 2009
Behandlung spezieller kardiopulmologischer Erkrankungen
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