Bundesagentur für Arbeit besucht Klinik am See
Am 25. Juli 2011 besuchten die Vorsitzende der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Frau Margit Haupt-Koopmann und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Frankfurt (Oder),Herr Jochem Freyer, die Klinik am See.
Schnell entwickelte sich zwischen den Besuchern und Herman Buhlert, Ute Blankenhorn und Professor Heinz Völler ein reger Austausch. Dabei waren die medizinische und berufliche Rehabilitation ebenso Gesprächsthema wie aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt.
Wie reagieren Rehabilitationskliniken auf den immer dramatischer werdenden Fachkräftemangel? Wie kann man den Arbeitsplatz so attraktiv gestalten, dass qualifizierte Mitarbeiter auch langfristig an die Klinik gebunden werden? Welche Überlegungen werden getroffen, um sicherzustellen, dass auch unter den Gegebenheiten des demographischen Wandels zukünftig die medizinische Versorgung gewährleistet ist? Können künftig andere Berufsgruppen Teile ärztlicher Tätigkeiten übernehmen? Welche bisher noch ureigenen schwesterlichen Tätigkeiten werden in ein paar Jahren vielleicht von neu geschaffenen Berufsbildern erbracht?
Bedenkt man, dass es heute schon in Ostbrandenburg mehr Menschen in der Gruppe der über 60-jährigen gibt als in der Gruppe der bis 40-jährigen wird deutlich, dass man vor diesen und anderen Fragen die Augen nicht verschließen kann und darf.
Frau Haupt-Koopmann und Herr Freyer machten auch deutlich, welche vielfältigen, interessanten und zielführenden Mechanismen die Agentur für Arbeit vorhält und den Arbeitgebern als Serviceleistung zur Verfügung stellt, um bei der Suche nach geeigneten und für das Klinikteam passenden Mitarbeitern zu helfen.
So umfangreich waren die Themen, dass man noch weit länger als die vereinbarten 2 Stunden hätte miteinander sprechen können. So waren sich auch alle einig, diesen für beide Seiten fruchtbaren Gedankenaustausch bei einen erneuten Treffen zu vertiefen.
Das Bild zeigt Margit Haupt Koopmann, Jochem Freyer und Hermann Buhlert im Gespräch.
