17. Rüdersdorfer Symposium 2011
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10. September 2010 - Zum 17. Mal fand das Rüdersdorfer Symposium statt. Erneut kamen fast 180 Ärzte aus Berlin und Brandenburg in die Klinik, um mit den hochkarätigen Referenten aus Wien, Leipzig, Heidelberg, Nürnberg, Cottbus, Bernau und Hannover zu diskutieren.
In diesem Jahr war der MYOKARDINFARKT Leitthema des Symposiums. In den vergangenen 20 Jahren konnte die Krankenhaussterblichkeit nach einem Infarkt nahezu halbiert werden. Dies ist sicherlich neben der flächendeckenden Versorung mit Notarztwagen vor allem auf die Einrichtung von 24-Stunden-PTCA-Bereitschaften zurückzuführen. Aber ist die Fülle von solchen Zentren notwendig, oder wären einige wenige zentrale Zentren effektiver, noch erfolgreicher und/oder auch kostengünstiger? Dies war eines der vieldiskutierten Themen.
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Nicht nur die verbesserte Überlebensrate nach einem Infarkt, auch die Zunahme chronisch Koronarkranker und eine längere Lebenserwartung bedingen einen Anstieg von Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel die ischämische Mitralklappeninsuffizienz. Mit der Mitralklappenrekonstruktion steht eine ideale Therapieoption zur Verfügung, die in jüngster Zeit auch katheterinterventionell möglich ist. Spannend waren für die Zuhörer nicht nur die Darstellung neuer Methoden durch beide Professionen, sondern vor allem das Rededuell, das sich Chirurg und Kardiologe gaben.
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Bei der Versorgung von Patienten mit ischämischer Kardiomyopathie sollte auf das Frequenzspektrum geachtet werden. Was ist die bessere Option, um dieses Ziel zu erreichen? Pharmaka oder Training? Welche Therapieansätze verbessern die Prognose des Patienten? Oder ist es eine sinnvolle Kombination aus beiden Möglichkeiten? Auch hier gab es lebhafte Diskussionen zum Ende dieses wiederum gelungenen Symposiums.
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Das 18. Rüdersdorfer Symposium findet am 08. September 2012 statt.










