Bild 18. Rüdersdorfer Symposium

Kardiovaskuläre Krankheitsverläufe - 08.09.2012

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Die Zunahme der Lebenserwartung geht bei vielen Menschen mit längeren Krankheitsphasen einher. Die Entwicklung eines Bluthochdrucks, einer der bedeutendsten kardiovaskulären Risikofaktoren, wird häufig durch eine sympathische Überaktivität begünstigt. Sollten nach Ausschluss einer sekundärenHypertonie und unter optimierter Kombinationsbehandlung die empfohlenen Zielwerte nicht erreicht worden sein, steht mit der renalen Denervation seit kurzem eine Therapieoption zur Verfügung, die die nervale Übertragung moduliert. Dadurch können Endorganschäden wie die Nephropathie verringert werden.
Die Atheromatose der Koronargefäße verläuft lange asymptomatisch und führt als Erstmanifestation im Rahmen eines akuten Koronarsyndroms nicht selten zum plötzlichen Herztod. Daher ist insbesondere bei mittlerem Risiko die Früherkennung bedeutend. Hierbei sind jedoch ebenso strenge Algorithmen zu beachten wie beim Einsatz von ICD- und CRT-Aggregaten bei bestehender ischämischer Kardiomyopathie. Informationen zur Fahreignung nach Myokard infarkt mit oder ohne nachfolgende Schrittmachertherapie sind in einem soeben erschienenen Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zusammengefasst.
Neue Einblicke in die Pathogenese des Vorhofflimmerns haben zu einem Paradigmenwechsel in Diagnostik und Therapie geführt. Über die Früherkennung und den geeigneten Interventionszeitpunkt wird genauso zu diskutieren sein wie über den differenzierten Einsatz jetzt verfügbarer oraler Antikoagulanzien.
Gerne möchten wir in diesem Jahr zusammen mit Ihnen die den einzelnen Sitzungen vorangestellten Kasuistiken auf der Grundlage der von namhaften Referenten skizzierten diagnostischen Algorithmen und innovativen Therapieoptionen diskutieren und laden Sie zum nunmehr 18. Rüdersdorfer Symposium am 08. September 2012 recht herzlich in die KLINIK AM SEE ein.

 

Prof. Dr. med. Heinz Völler  Hermann Buhlert
Prof. Dr. med. Heinz Völler Hermann Buhlert
Ärztlicher Direktor Geschäftsführer

Wissenschaftliches Programm 2012öffnen/schließen

  I. Von der Hypertonie zur Nephropathie
Vorsitz: R. Kreutz, Berlin
09:30 Uhr Der interessante Fall
R. Kreutz, Berlin
09:40 Uhr Sekundäre Hypertonie: diagnostische Algorithmen
H. Peters, Berlin
10:00 Uhr  Vom Medikament zum Instrument
H. Haller, Hannover
10:30 Uhr Betreuung von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
J. Hoyer, Marburg
   
11:00 Uhr Kaffeepause
   
  II. Vom Plaque zur Koronartod
O. Gunkel, Frankfurt/Od.
11:30 Uhr Der interessante Fall
O. Gunkel, Frankfurt, Od.
11:40 Uhr Früherkennung der KHK: Scores, Belastung, Bildgebung
F. Flachskampf, Uppsala
12:10 Uhr Neue Erkenntnisse zum Einsatz von ICD und CRT
G. Steinbeck, München
12:40 Uhr Fahreignung nach ICD/CRT
H. Klein, Idar-Oberstein
   
13:15 Uhr Mittagspause
   
  III. Vom Vorhofflimmern zum Schlaganfall
M. Jöbges, Bernau
14:00 Uhr Der interessante Fall
M. Jöbges, Bernau
14:10 Uhr Früherkennung von Vorhofflimmern und Interventionszeitpunkte
M. Oeff, Brandenburg
14:40 Uhr Differenzierter Einsatz neuer oraler Antikoagulantien
M. Moser, Freiburg
   
15:00 Uhr Verabschiedung
   

Weitere Infos 2012 und Programmdownloadöffnen/schließen

Zertifizierung:
Die Veranstaltung ist von der LÄK Brandenburg als Fortbildungsveranstaltung der Kategorie A mit 6 Fortbildungspunkten anerkannt.

Tagungsleiter:
Prof. Dr. med. Heinz Völler
Ärztlicher Direktor der Klinik am See
Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam

Anmeldung und Information:
Annett Salzwedel

Tel.: +49 (0) 33638 78 – 653
Fax.: +49 (0) 33638 78 – 624
E-Mail: annett.salzwedel@klinikamsee.com

Programmdownload:
Das Programm können Sie hier downloaden.